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HBPO erreicht erstmals Zwei-Milliarden-Marke

Lippstadt, 20. April 2018 – Der Lippstädter Automobilzulieferer HBPO hat etwas zu feiern: 2017 hat der Weltmarktführer im Bereich der Entwicklung und Produktion von Frontend-Modulen erstmals in der Unternehmensgeschichte die Zwei-Milliarden-Umsatz-Marke erreicht. Das entspricht einer Steigerung von 11 Prozent zum Vorjahr.
Das Ergebnis spiegelt ein ausgesprochen solides Unternehmenswachstum in der gesamten Gruppe wider. In den 26 Jahren des Bestehens ist HBPO kontinuierlich gewachsen. „So ein Wachstum über diesen Zeitraum ist keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis außerordentlich guter Zusammenarbeit und des Engagements der gesamten Mitarbeiterschaft. Deshalb sind wir auf diesen Unternehmenserfolg sehr stolz“, so Martin Schüler, CEO & President der HBPO GmbH. Mittlerweile ist das Unternehmen weltweit auch unter den TOP-100-Automobilzulieferern.

Die Zahlen im Überblick
HBPO hat 2017 die Umsatzmarke von zwei Milliarden Euro erreicht. Das entspricht einem Zuwachs von ca. 11 Prozent gegenüber dem Vorjahresumsatz von 1,8 Milliarden Euro. Im gleichen Zeitraum ist auch die Mitarbeiterzahl in der gesamten Unternehmensgruppe gewachsen. Waren 2016 noch 2.200 Mitarbeiter beschäftigt, sind 2017 weltweit 2.400 Mitarbeiter für HBPO tätig gewesen. Allein in Lippstadt ist die Mitarbeiterzahl von rund 200 auf 240 Personen angestiegen. Deutschlandweit sind rund 760 Mitarbeiter für HBPO tätig.
Auch die Zahl der produzierten Frontend-Module (FEM) ist stark gestiegen: Von 5,4 Millionen in 2016 auf 5,7 Millionen in 2017. Dies entspricht einem Zuwachs von über 5,5 Prozent.
Die Entwicklung in den HBPO Regionen Europa, Asien und NAFTA stellte sich wie folgt dar: In Europa ist die Modulproduktion stabil geblieben, die Mitarbeiterzahl aber gestiegen. „Der Anstieg begründet sich durch die zunehmende Zahl an Projekten, die wir in 2017 gewinnen konnten und in den nächsten Monaten bearbeiten werden“, so Jens Keller, CFO von HBPO.
Asien hat sich im vergangenen Jahr auf einem konstant hohen Niveau entwickelt. So konnten auch 2017 etwa dieselben Stückzahlen produziert werden. Dementsprechend hat sich auch die Mitarbeiterzahl nicht wesentlich verändert.
Durch den Zuwachs an Projekten im NAFTA-Raum hat sich die Anzahl der produzierten Module deutlich gesteigert. Zudem wurden, besonders in Mexiko, viele neue Mitarbeiter eingestellt.
HBPO ist weltweit derzeit an 32 Standorten – davon sind acht Entwicklungsstandorte – tätig. Vor kurzem hat in Sindelfingen ein weiteres Entwicklungsbüro seine Arbeit aufgenommen.
Der Hauptsitz des Unternehmens ist Lippstadt. Weitere Corporate Offices, d.h. Büros, von denen aus die Geschicke des Unternehmens in der jeweiligen Region geleitet werden, sind in Troy (USA für NAFTA) und Seoul (Süd-Korea für Asien) ansässig.

Wichtige Meilensteine
HBPO ist ein verlässlicher Partner, wenn es um die Entwicklung, Konstruktion, Montage und Logistik von Frontend-Modulen geht. Das beweist der kontinuierliche Zuwachs, den HBPO in den vergangenen Jahren bei den Modulen verzeichnen konnte. Hat das Unternehmen 2010 noch 4 Millionen Module gefertigt, waren es 2017 bereits 5,7 Millionen. Das entspricht einem Zuwachs von 42,5 Prozent in diesem Zeitraum. „Dieser Zuwachs ist auf die verstärkte Modularisierung in der Automobilproduktion zurückzuführen“, erläutert Martin Schüler.

Im vergangenen Jahr haben die Lippstädter aber auch für andere wichtige Projekte den Zuschlag erhalten, so dass HBPO drei neue Werke aufbauen kann.

Wachstum auch in 2018 geplant
Auch für das laufende Jahr stehen alle Zeichen weiterhin auf stabilem Wachstum. Zudem ist es das Jahr der Projektanläufe. Insgesamt sind 18 Neustarts weltweit geplant – so viele wie noch nie in der Unternehmensgeschichte. „Das erfordert eine gute Zusammenarbeit mit effizienten Prozessen innerhalb des gesamten Teams“, so Schüler weiter.
Die Arbeit bei HBPO ist geprägt von Kundenprojekten. In der Regel bedeutet dies einen Vorlauf von etwa drei Jahren bis zum Produktionsstart. Nach der Akquise und einem erfolgreichen Zuschlag, der sogenannten Nominierung, geht es in einem Projektteam weiter. Hier werden die Entwicklung, Konstruktion des FEM geplant und realisiert, die Produktion und letztlich die Übergabe an das Werk koordiniert. In dem Produktionsstandort werden die FEM montiert und Just-in-Sequence an den Kunden geliefert.
2018 plant die Unternehmensgruppe außerdem den Aufbau drei neuer Werke – in Mexiko (Saltillo und Aguascalientes) und Süddeutschland (Vaihingen-Enz) – sowie die Erweiterung bestehender Produktionsstätten in Ingolstadt, Regensburg und Peking.
„Mit unseren Werken sind wir immer ganz in der Nähe unserer Kunden. Dementsprechend haben wir den Auf- und Ausbau unserer Werke für dieses Jahr klar in den Fokus genommen“, berichtet Schüler.

 Die HBPO-Geschäftsführer Jens Keller (CFO) und Martin Schüler (CEO & President)