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HBPO’LER SPENDEN MIT RESTCENT

Lippstadt, 3. April 2019 – Die Summe hinter dem Komma ist für den Einzelnen oft ganz klein und unbedeutend – legt man die vielen Einzelsummen aber zusammen, kann damit eine ganze Menge Gutes getan werden. Seit knapp zwei Jahren können HBPO’ler bei der „Restcent-Aktion“ diese kleine Summe ihrer Lohnzahlung hinter dem Komma spenden. Im Laufe der Zeit sind so 1.500 Euro zusammengekommen. HBPO hat diese Summe nun dem ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst in Soest übergeben. Mit im Gepäck hatte das HBPO-Team auch selbstgebackenen Kuchen als Wertschätzung und Dankeschön für die wichtige Arbeit der 32 ehren- und zwei hauptamtlichen Helfer.

Die HBPO-Aktion „Restcent“ gibt es seit 2016. Mittlerweile nehmen daran 110 Mitarbeiter/innen teil – Tendenz steigend. „Wir sind stolz, mit unserer Aktion einen Beitrag leisten zu können, um anderen Menschen zu helfen“, so Anja Sprenger, Director Human Resources.

„Wir haben uns für eine Spende an den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst entschieden, weil die Arbeit dieses Vereins besonders wichtig für unsere Gesellschaft ist“, erklärt Melanie Lorenz, Referentin Marketing bei HBPO.

Unterstützung vom ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst für den Kreis Soest finden Familien, deren Kinder lebensverkürzende oder lebensbedrohliche Krankheiten haben. Die Ehrenamtler betreuen so manchmal über viele Jahre eine Familie, unterstützen im Alltag, sind Zuhörer oder spielen mit Geschwisterkindern. Ums Sterben geht es bei dieser Arbeit am Ende der Begleitung auch – aber auch um ganz viel Leben. „Oftmals ist die Diagnose für die Familien zunächst ein harter Schlag. Aber im Laufe der Zeit gehen sie damit auf bewundernswerte Art und Weise um. Von diesen Familien kann man oft lernen, wie man im Moment genießt und lernt, das Leben in allen Facetten auszukosten“, erklärt Carla Bieling vom ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst in Soest.

„Die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen verdient unseren größten Respekt. Es gibt so viele Berührungsängste im Umgang mit Krankheit und Tod. Daher ist es umso wichtiger, dass die Mitarbeiter mit viel Feingefühl und Menschlichkeit die betroffenen Familien begleiten“, so Lorenz weiter.