HBPO-Marketingreferentin: „Ich fahre gern zur Arbeit.“

Karriere und Kind geht nicht? – Geht doch! Melanie zeigt wie es funktioniert. Die 38-jährige Marketingreferentin und Zweifach-Mama fährt zwar auf der kreativen Überholspur, erklärt aber auch, warum es manchmal entspannter ist, nicht an jedem Wettkampf teilzunehmen!

Melanie, du bist bei HBPO im Marketing tätig – was reizt dich daran?

Ganz klar die Vielfalt. Im Marketing habe ich Chancen und Raum für viel Kreativität. Kein Thema gleicht dem anderen: Ich arbeite sehr vielfältig – von der Unternehmenszeitung bis zu den Pressemitteilungen und von Case Studies bis zu unserer Positionierung auf Social Media ist alles dabei.

Ich kann frei denken und meine Ideen äußern. Wir arbeiten in einem kleinen Team, das groß denkt. Es macht Spaß, unsere Impulse wachsen zu sehen – ich denke, deshalb arbeite ich so gern im Marketing!

Wie lange arbeitest du bei HBPO und wie bist du auf das Unternehmen aufmerksam geworden?

Im Sommer sind es fünf Jahre. Auf die Idee, mich bei HBPO zu bewerben, bin ich durch eine Empfehlung meiner Familie gekommen. Nach dem Absenden meiner Bewerbung ging alles ganz schnell. Ich bekam die Einladung zum Erstgespräch, worauf zeitnah das zweite folgte.

Was soll ich sagen – die Chemie hat von Anfang an gestimmt!

Wie sieht ein klassischer Arbeitstag bei dir aus?

Einen klassischen Arbeitstag habe ich nicht. Meine Arbeitswoche hat circa 20 Arbeitsstunden. Routine und Langeweile kenne ich aufgrund der abwechslungsreichen Aufgaben nicht! Natürlich gibt es ein paar Themen, die meinen Arbeitsablauf bestimmen. Trotzdem ist jeder Tag anders, da immer wieder Dinge passieren, die es mir ermöglichen, über den Tellerrand zu schauen.

Neben deinem Beruf als Marketingreferentin bist du eine liebevolle Mutter! Ist der kreative Beruf für dich ein guter Ausgleich zu deiner strukturierten Rolle als Mutter?

Auch hier sage ich: Die Mischung macht´s! Mir ist eine gute Balance von Struktur und Flexibilität wichtig.

Es geht nicht nur darum, mit kreativen Ideen zu jonglieren und sie in die Praxis zu überführen. Der Beruf als Marketingreferentin fordert Eigeninitiative und die Fähigkeit zur Selbstorganisation. Bei meinem Beruf als „Familien-Managerin“ ist dies nicht anders.

Zuhause bei meiner Familie tanke ich Kraft für die Arbeit. Auf der Arbeit verschaffe ich mir den notwendigen Ausgleich zum Familienalltag. Es ist die Kombination aus beidem, die mich erfüllt!

Wie gelingt dir der Spagat zwischen Beruf und Familie?

Das Zauberwort lautet „Organisation“. Sollte diese doch mal scheitern, greife ich gern auf mein gutes Netzwerk bestehend aus Oma, Opa, Tante und Onkel zurück.

Auch HBPO unterstützt mich durch die Flexibilität, die mir gegeben wird! Ich habe ein individuelles und flexibles Arbeitszeitmodell. Wenn es mal drunter und drüber geht, hilft mir dies enorm.

Was ich allerdings noch lernen muss ist, mich auch mal um mich selbst zu kümmern. Oft bleibt es leider nur bei dem Gedanken daran. Aber ich arbeite daran.

Zwei Kinder und pro Arbeitsweg mindestens 45 Minuten Fahrzeit. Wieso machst du das?

Es ist das Gesamtpaket, das stimmt! Ich gebe zu, dass die Fahrzeit eine Herausforderung ist, aber auch hier kommt mir HBPO entgegen.

HBPO gibt mir die Möglichkeit meine 20 Wochenstunden auf drei Arbeitstage aufzuteilen. So kann ich meine Arbeitszeit gezielt nutzen und mich die anderen Tage komplett auf meine Familie konzentrieren.

Das Arbeiten auf Augenhöhe macht es für mich aus. So profitiere ich beispielsweise von unterschiedlichen Arbeitszeitmodellen, zugeschnitten auf die jeweils aktuelle Lebenssituation. Genau deswegen nehme ich die Fahrzeit gern in Kauf. Positiver Nebeneffekt: Die besten Ideen entstehen bei mir während der Autofahrt!

Wie stehst du zu folgender Frage: Mutter sein und Karriere machen – geht das heutzutage noch?

Wenn ich eins gelernt habe, dann, dass es das richtige Timing nicht gibt. Mit Kindern kommt es immer anders als geplant. Planungen sind also nicht das ausschlaggebende Element.

Wichtig ist, sich auch mal selbst zu loben und zu akzeptieren, dass es nicht nur das Karrierekonzept eines Topmanagers gibt. Es gibt auch das derjenigen, die eine Expertenkarriere anstreben. Ich gehöre zu den Frauen, die an ihren Herausforderungen wachsen!

Woraus ziehst du Kraft für den Alltag? Gibt es etwas, wobei du so richtig abschaltest?

Definitiv aus den Momenten, in denen ich sein kann, wie ich bin und dem „Wahnsinn“ freien Lauf lasse. Ich liebe es, zu lachen – sowohl zu hause als auch bei HBPO! Das „entschärft“ so manche stressige Situation.

Für uns klingst du nach einem richtigen Allrounder. In welcher olympischen Disziplin würdest du dich sehen - in deinem Job als Marketingreferentin und Mutter?

Ich habe mit der Zeit gelernt, dass ich nicht jeden Wettkampf bestreiten muss. Manchmal lehne ich mich einfach mal zurück und laufe ein Rennen nicht mit. Zeitlich würde ich das auch gar nicht hinbekommen. Deswegen würde ich sagen „8-Kampf“!

Es lebt sich so wesentlich entspannter.

Wenn du HBPO mit einem Satz beschreibst, wie lautet dieser?

HBPO – der familienfreundliche Weltmarktführer!

Das Unternehmen ist zwar groß aufgestellt, verliert den Einzelnen aber nicht aus den Augen! – Das ist das, was HBPO so nahbar macht!