Projektingenieur bei HBPO: Gute Ideen benötigen kluge Köpfe!

Bei uns sind nicht nur die Frontend-Module ein Unikat. Steffen ist ein Talent voller Ehrgeiz und Entwicklungsgeist – ein richtiger Tüftler eben! Seit seiner Ausbildung zum technischen Zeichner ist Steffen fester Bestandteil unserer HBPO-Familie – und das seit 13 Jahren!

Steffen, wie bist du zu HBPO gekommen?

Zu HBPO bin ich durch Zufall gekommen. Der Wunsch, in der Technik als Technischer Zeichner zu arbeiten, bestand bereits länger, aber zunächst hat es mich in ein anderes Unternehmen verschlagen. Meine Ausbildung habe ich bei unserem Mutterhaus, der Hella KGaA, in Paderborn begonnen. Innerhalb meines ersten Ausbildungsjahres kam es zu einer großen Umstrukturierung. Da der Werkzeugbau zu diesem Zeitpunkt keine technischen Zeichner mehr beschäftigen konnte, wurde im gesamten Hella-Konzern überprüft, wo eventuell Bedarf besteht.

Glücklicherweise hat mein Vorgänger hier bei HBPO seine Ausbildung verkürzt – somit durfte ich nach meinem zweiten Vorstellungsgespräch meine Ausbildung bei HBPO in Lippstadt im zweiten Lehrjahr fortführen. Nun ja und hier bin ich auch geblieben.

Rückblickend war das ein echter Glücksfall für mich – das sehe ich auch im dreizehnten Jahr noch so!

Wie hast du die Ausbildung bei HBPO empfunden?

Wenn ich einen Oberbegriff für den Ablauf oder das Schema meiner Ausbildung definieren müsste, dann wäre es Selbstständigkeit. Von Anfang an wurde sehr viel Wert daraufgelegt, sich in Themen reinzudenken und Aufgaben eigenständig zu lösen. HBPO ist es wichtig, dass bereits im frühen Stadium der Ausbildung eine Mitarbeit in konkreten Projekten erfolgt. Kleine Projekte wie die Erstellung von Prototypen, Mustern oder die Durchführung von Benchmarks dürfen schnell übernommen werden.

Den typischen „Azubistempel“ kenne ich nicht! Von Anfang an wurde ich wie ein gleichwertiges Mitglied des Teams behandelt! Ein Aspekt, den ich sehr schätze!

Was war für dich ein besonderes Highlight während der Ausbildung?

Mein absolutes Highlight war und ist nach wie vor das Transportgestell, für welches ich das Ausstellungsmuster entworfen habe. Dieses ist sogar heute noch im Einsatz. Dass mir damals das Projekt – vom ersten Strich im Konstruktionsprogramm bis hin zum fertigen Bauteil – anvertraut wurde, macht mich stolz. Meine Arbeit wird geschätzt und das gibt mir ein gutes Gefühl!

Wie ging es für dich nach der Ausbildung weiter?

Bereits während der Ausbildung wusste ich, dass ich mir noch mehr Wissen aneignen möchte. Direkt nach meinem Ausbildungsende habe ich mich für ein Bachelorstudium im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen in Paderborn eingeschrieben. Zielgedanke war es, mehr Sicherheit im Hinblick auf meine fachliche Kompetenz zu bekommen.

Hat dich HBPO während des Studiums unterstützt?

HBPO hat mich während des Studiums finanziell unterstützt. Im Gegenzug dazu habe ich in den Semesterferien bei HBPO gearbeitet. Zumindest soweit, wie es die Klausurvorbereitung zugelassen hat. Ich war in der Zeit ungefähr alle halbe Jahre wieder im Unternehmen. Eine echte Win-Win Situation!

Hast du dich bewusst entschieden, nach dem Studium zurückzukehren?

Da ich in meinen Semesterferien immer bei HBPO gearbeitet habe, war ich ja nie richtig weg. Während meiner Abschlussarbeit wurde eine Stelle als Entwicklungsingenieur in der Vorentwicklung frei. Ab dem Zeitpunkt wusste ich, dass ich die Chance ergreifen muss, da ich genau in diesen Bereich nach dem Studium einsteigen wollte.

Was genau ist derzeit deine Aufgabe?

Seit einem Jahr bin ich als Projektingenieur in der Vorentwicklung tätig. Hier bearbeite ich Projekte in deren Anfangsphase. Außerdem unterstütze ich bei der Projektakquise.

Wie sieht ein klassischer Arbeitstag bei dir aus?

In meinem Job ist kein Tag wie der andere. Meine Aufgabenbereiche sind sehr unterschiedlich. Sie reichen von der Bearbeitung von Kundenaufträgen hier im Headquarter in Lippstadt bis hin zur Präsentation beim Kunden vor Ort. Hier werden neue Fertigungsverfahren mit neuen Lieferanten durchgesprochen und Konzepte erstellt und auf ihre Machbarkeit geprüft. Eins jedoch ist immer gleich: Ich kann tüfteln und mich ausprobieren.

Was motiviert dich jeden Tag aufs Neue?

Meine größte Motivation ist es, dass ich meine Arbeit am Ende des Projekts verbaut im Auto bestaunen kann. Zum Beispiel habe ich in einem früheren Projekt die Luftklappensteuerung für einen AMG aufgebaut. Als ich diese dann in einem Autohaus gesehen habe, musste ich den Active Grille Shutter erst einmal genauer betrachten und sie stolz meinen Freunden zeigen.

Wenn du HBPO mit einem Wort beschreibst, wie lautet dies?

Ich wähle definitiv das Wort Teamarbeit! Denn das leben wir bei HBPO!

Was machst du zum Ausgleich deiner Tätigkeit?

Ich gehe regelmäßig zum Sport, um mich körperlich fit zu halten. Zudem hilft mir der Sport abzuschalten. Ich gehe ins Fitnessstudio oder steige aufs Fahrrad. Ab und an fahre ich mit dem Rad zur Arbeit. Da es im Unternehmen sanitäre Anlagen gibt, bringe ich die 22 Kilometer hinter mich, ohne verschwitzt im Büro zu sitzen – ein echter Mehrwert!

Wie empfindest du den Kontakt zu deinen Kollegen?

Der Kontakt zu den Kollegen ist sehr gut. Teamarbeit wird bei uns großgeschrieben. Jeder profitiert von den Erfahrungen des anderen. Erfahrungsaustausch ist enorm wichtig, um dazu zu lernen.

In unserer Freizeit verbringen wir ebenfalls gelegentlich Zeit miteinander. Auf Geburtstage oder anderen Feierlichkeiten laden wir uns gegenseitig ein. Das schweißt zusammen.

Du unterstützt regelmäßig auf Karrieremessen: Was vermittelst du Interessenten?

Ich finde es wichtig, Präsenz zu zeigen! HBPO ist ein guter Arbeitgeber, bei dem der Spaß an der Arbeit im Vordergrund steht – das vermittle ich den potenziellen Bewerbern!

Ein Bewerbungsschreiben ist wichtig und Grundvoraussetzung, um sich für eine Position zu bewerben, dennoch geht nach meiner Meinung nichts über einen persönlichen ersten Eindruck. Bewerber sollten immer, wenn es geht, die Chance nutzen und das persönliche Gespräch zu dem potenziellen Arbeitgeber suchen.