„In England Fuß gefasst – in Deutschland von vorn angefangen.“

Thomas, aus dem Bereich Industrial Engineering, hat es schon früh in die Welt verschlagen. Direkt nach dem Maschinenbaustudium zog er los, um sich weiterzuentwickeln. Fuß gefasst hat er in England und ist dort fast 20 Jahre geblieben – acht davon als Werkleiter für HBPO in Banbury. Dann wurde es aber Zeit für ein neues Kapitel. Die Heimkehr ins HBPO-Headquarters nach Lippstadt gestaltete sich als großes Abenteuer.

Sprungbrett England

Thomas hat sich schon während des Studiums viel mit Autos beschäftigt – seine Diplomarbeit hat er in Stuttgart bei Daimler geschrieben. Schnell war klar, das ist genau seine Branche!

Durchgestartet bei seinem Berufseinstieg ist er als Projektleiter in England. Das Land hat ihm zu Beginn überhaupt nicht gefallen – sein Entwicklungsprojekt fand er damals aber toll. Die ersten anderthalb Jahre hat er sich nicht heimisch gefühlt, in den nächsten drei Jahren lebte er fast nur aus dem Koffer. Resultat: Zwei Wochen lebte er in England, eine in Deutschland. Für das damalige Unternehmen übernahm er dann einen Werksaufbau als zuständiger Leiter – so wurde er in der Nähe von Birmingham sesshaft. „Als Werkleiter hat man immer die komplette Verantwortung – und das nicht nur von Montag bis Freitag“, findet Thomas. Neun Jahre war er in diesem Job tätig – und dann musste dieses Werk geschlossen werden. Eine schwierige Zeit für ihn. Als Teamplayer fiel ihm die Abwicklung besonders schwer. Doch das Timing stimmte, denn zeitgleich war HBPO auf der Suche nach einem neuen Werkleiter für den Standort in Banbury. Das war 2009 – und so begann der gemeinsame Weg mit HBPO.

Banbury – ein HBPO-Werk mit viel Herz

Damals ist Thomas einem Headhunter ins Auge gefallen. Mit seinen jahrelangen Erfahrungen als Werkleiter und der positive Aspekt, dass er mittlerweile fest mit Land und Leuten verwurzelt und vertraut war, erleichterte die Entscheidung.

Und so übernahm er ein Werk, dass zu diesem Zeitpunkt schon sehr gut strukturiert war und aufeinander eingespielt funktionierte. Schnell merkte der neue Chef, dass er eine großartige Mannschaft führen darf. Der Zusammenhalt bleibt ihm bis heute in Erinnerung – etwas, dass ihm stets wichtig war und ist. „Der Job als Werkleiter hat mich erfüllt. Ich hatte ein tolles Team und wir durften für einen großartigen Kunden produzieren“, so Thomas. Acht Jahre lang führte er das HBPO-Werk mit viel Herzblut und Engagement. Und auch die Mitarbeiter sind mit Leidenschaft bei der Sache. Aus privaten Gründen wollte Thomas aber dann zurück nach Deutschland. HBPO legt Wert auf Entwicklung und bietet Chancen. Thomas bekam sie als Leiter des Bereichs Industrial Engineering.

Der Neuanfang als Herausforderung

Als Deutscher in den deutschen Hauptsitz zurückzukehren sollte doch nicht so schwer sein? War es anfangs aber doch. Thomas hat fast 20 Jahre in England gelebt und gearbeitet. Hat die Kultur, die Menschen und die Arbeitsweisen erlebt und gelebt. Zudem kannte er Lippstadt als gebürtiger Hesse zwar von seinen Besuchen als Werkleiter, aber in Lippstadt zu arbeiten und auch zu leben, war noch einmal eine Herausforderung.

Als Leiter des Industrial Engineering Teams hat er diese angenommen und sich auf ein neues Abenteuer eingelassen. Mit seiner „Führungsmannschaft“ hat er die fast 30 Kolleginnen und Kollegen neu strukturiert. Der Zusammenhalt, den er in Banbury immer geschätzt hat, lebt er auch hier in Lippstadt. Seine Mannschaft ist zielorientiert und effizient, sie sorgen für den reibungslosen Produktionsablauf, indem sie beispielsweise die Produktionslinien zur Verfügung stellen. Thomas Team ist viel auf Achse und reist durch die ganze Welt. Zusammenhalt zu schaffen, ist so als Chef nicht immer ganz einfach, aber mit einem Team, das die gleichen Werte vertritt, machbar.

Das Industrial Engineering Team kümmert sich um die bestehenden Werke – zum Beispiel, wenn neue Maschinen in der Produktion benötigt werden – sucht aber auch neue Standorte für Werksneubauten. 2018 war eine Premiere für das Team von Thomas. Gleich zwei neue Werke wurden fast zeitgleich neu aufgebaut. Standortsuche, die Koordination des Generalunternehmers und Investors, Interessenvertreter in den Gemeinden – all das war komplett neu und in dieser Dimension eine tolle Teamleistung! Bei all dem steht die Innovation im Vordergrund: Immer wieder schauen die Ingenieure, wie sie Prozesse optimieren und nachhaltiger gestalten können und dabei immer „up to date“ oder einen Schritt voraus sein können.

HBPO bietet spannendes Arbeitsumfeld

Thomas gestaltet bei HBPO aktiv mit. „Wir haben als Unternehmen das Glück, unsere Zukunft selbst gestalten zu können. Wir leben und arbeiten in einer tollen Branche mit vielschichtigen Aufgaben und Projekten. Die Terminschiene ist immer eng – dadurch ist mein Job aber auch spannend und abwechslungsreich. Entscheidungen müssen oft und schnell getroffen werden. Besonders wichtig ist mir aber, dass das Menschliche stimmt“, fasst Thomas zusammen.

Seine Mitarbeiter sind flexibel, hoch motiviert und bringen viel Eigeninitiative mit. „Fachlich gut zu sein, reicht uns bei HBPO nicht aus. Der Charakter muss stimmen und zu uns passen. Wir suchen ehrliche und offene Kollegen, die das Herz am richtigen Fleck haben – und die mit uns erfolgreich sein wollen – Erfolgsmotoren eben!“