Schülerpraktikum bei HBPO – spannend und lehrreich

Wie sieht ein sinnvolles Praktikum eigentlich aus? Was machen Schüler wirklich während dieser er Praktika? Diesen und weiteren Fragen stellt sich unsere Schülerpraktikantin Silke im Interview.

An den meisten Schulen werden im Zeitraum der neunten bis elften Klasse ein oder zwei Praktika erwartet. Die Schüler sollen dabei in einem Zeitraum von drei Wochen erste berufliche Erfahrungen sammeln.

Aber hat man als Schüler in diesem Alter schon eine Vorstellung davon, was man später als Beruf anstreben möchte? Mit Sicherheit nicht alle!

Welche Erfahrungen Silke bei HBPO gesammelt hat und mit welcher Erkenntnis sie wieder zur Schule zurückgekehrt ist, lesen Sie hier.

Silke, wie bist du darauf gekommen, Dein Praktikum im Bereich Marketing bei HBPO zu absolvieren?

Ich habe mich, mit dem Ziel den Bereich Marketing kennenzulernen, bei HBPO beworben. Dabei standen für mich interessante, abwechslungsreiche Tätigkeiten in den Bereichen Marktrecherche und Social Media auf der „Wunschliste“. Für mich stand schon relativ früh fest, dass ich mein dreiwöchiges Schülerpraktikum nutzen möchte, um Einblicke in die unterschiedlichsten Bereiche des Marketings zu bekommen. Zu meinen Stärken zähle ich Organisation, Planung und Gestaltung – ich glaube, dass das auch im Marketing von Bedeutung.

Wie bist du auf den Praktikumsplatz aufmerksam geworden?

HBPO begleitet mich schon mein ganzes Leben lang, da mein Vater auch dort arbeitet und wir deshalb damals auch von Mexiko nach Deutschland gezogen sind. Ich selbst konnte bereits vor dem Praktikum durch die Teilnahme am Girls‘ and Boys‘ Day bei HBPO „reinschnuppern“ und wusste somit bereits damals, dass nicht nur das Gebäude beeindruckend ist. Ich kannte bereits vor meinem Praktikum viele Leute bei HBPO und habe mich nie fremd gefühlt, eher sogar pudelwohl. Ein Grund mehr, weshalb ich dort unbedingt mein Praktikum absolvieren wollte.

Schon im Vorstellungsgespräch am Firmenstandort in Lippstadt bemerkte ich die freundliche, lockere und familiäre Atmosphäre bei HBPO. Kurze Zeit später bekam ich dann die erhoffte Zusage für das Praktikum.

Was waren während deines Praktikums deine Aufgaben?

Mein Praktikum startete Anfang Oktober mit einer kleinen Vorstellungsrunde und einem Rundgang durch das Unternehmen. Dies war eine tolle Gelegenheit, das Unternehmen und dessen Produkte näher kennenzulernen wie auch die Prozesse dahinter besser zu verstehen. Das erste Arbeiten im Team gestaltete sich sehr angenehm und unkompliziert; daher fand ich mich schnell zurecht. Durch diesen Überblick sollte es mir leichter fallen, meine kommenden Aufgaben zu erfüllen.

Von Anfang an erhielt ich spannende Einblicke in die tägliche Arbeit sowie in zahlreiche Marketing-Bereiche.

Gleich zu Beginn wurde mir die Pflege der Website mithilfe von Typo3 erklärt: Ich weiß nun, wie Inhalte verändert und neue Beiträge erstellt werden. Darüber hinaus wurden Mailingaktionen ausgearbeitet, gedruckt und verschickt. Bei der Erstellung von Texten für eine Imagebroschüre stand ich meiner Abteilung zur Seite und erlebte so den gesamten Prozess, vom Entwurf bis hin zum fertigen Produkt.

Ich durfte sogar Gesicht einer internen Kampagne werden und an einem Fotoshooting teilnehmen – mein persönliches Highlight. Während der gesamten Zeit bei HBPO hatte ich nie das Gefühl irgendwelche belanglosen Aufgaben erfüllen zu müssen. Ich habe mich von Beginn an als vollwertiges Mitglied des Teams gefühlt und wurde auch so behandelt, besonders wenn es um Übersetzungen ins Spanische ging, war ich als Expertin gefragt.

Meine Aufgaben wurden mir genau und geduldig erklärt, gern auch mehrmals. Ich hatte stets das Gefühl, dass man sich gern Zeit für meine Fragen genommen hat. Auch, wenn es zu Beginn doch etwas aufwendiger war, da ich noch nicht viel Erfahrung bei der Computerarbeit hatte. Schritt für Schrittübernahm ich ein wenig Verantwortung für verschiedene Tätigkeiten und konnte mir die Bearbeitung meiner Aufgaben selbstständig einteilen.

Bis zum Ende meines Praktikums waren die Aufgaben vielseitig und abwechslungsreich. Ich habe viel gelernt, auch auf persönlicher Ebene. HBPO hat mir gezeigt, dass Spaß und Arbeit eben doch zusammenpassen und vieles mit einem Lächeln im Gesicht einfacher von der Hand geht.

Vor welchen Herausforderungen/Hürden standest du während deines Praktikums?

Eine der größten Hürden war für mich zu Beginn die Arbeit am Computer. Nachdem ich mich aber mit Outlook und Co. „schrittweise angefreundet“ habe, ging es immer besser, darauf bin ich sehr stolz. Ein weiterer wichtiger und herausfordernder Tag war, als meine Lehrerin zu Besuch kam, da ich nicht wusste, was auf mich zukommen wird.

Ich bin wirklich stolz darauf, wie ich mich allein in dieser kurzen Zeit bei HBPO entwickeln konnte. Wenn ich anfangs noch sehr schüchtern und nervös war, kann ich jetzt definitiv sagen, dass ich an mehr Selbstvertrauen und Stärke gewonnen habe. Für mich einer der wichtigsten Aspekte meines Praktikums.

Wie geht es für dich nach deinem Praktikum weiter? Hast du bereits genaue Vorstellungen? Möchtest du eine Ausbildung machen oder weiter zur Schule gehen und dein Abitur machen?

Ich möchte definitiv weiter zur Schule gehen und mein Abitur machen, um mich bestmöglich auf mein späteres Berufsleben vorzubereiten. Ob ich im Bereich Marketing meinen Traumberuf gefunden habe, weiß ich nicht. Aber zum Glück habe ich noch etwas Zeit, um mich zu entscheiden. Spaß macht es mir auf jeden Fall.

Welche Erfahrungen (positiv als auch negativ) konntest du während deines Praktikums sammeln?

HBPO hat mich von Anfang an mit seiner positiven Energie angesteckt. Hier arbeiten alle gut im Team zusammen und gehen respektvoll miteinander um. Das Wichtigste für mich persönlich war die Erkenntnis, dass man nie mit einer Aufgabe allein ist und man gemeinsam im Team alles schaffen kann.

Ich habe mich so wohlgefühlt, dass ich mich an meinem letzten Praktikumstag gefragt habe, wo die Zeit geblieben ist. Meine Erwartungen wurden mehr als nur erfüllt.

Wie sah ein typischer Arbeitstag als Praktikant bei HBPO aus?

Ich würde sagen, dass ich keinen typischen Arbeitstag hatte. Jeder Tag war etwas anders strukturiert, was das Praktikum für mich so besonders gemacht hat. Meist habe ich morgens zunächst meine Mails gecheckt und gleich im Anschluss folgte ein Meeting oder eine Telefonkonferenz, bei denen ich dabei sein durfte. Es wurde nie langweilig.

Würdest du deinen Freundinnen/Freunden HBPO für ein Praktikum empfehlen?

Ich werde meinen Freundinnen definitiv von dem Praktikum erzählen und weiterempfehlen, da es mir sehr viel Spaß gemacht hat.

Zum Ende meines Praktikums gehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge aus dem Unternehmen. Ich konnte zahlreiche Erfahrungen sammeln. Ich habe viel gelernt und einen tiefen Eindruck in die unterschiedlichsten Bereiche des Marketings bekommen. Ich kann mir dank des Praktikums gut vorstellen, später im Bereich Marketing tätig zu werden - und das obwohl ich noch etwas Zeit zum Nachdenken habe.