HBPO mit Plastic Omnium auf der IAA

Heute geht auch für HBPO aus Lippstadt die IAA los. Gemeinsam mit dem Mehrheitsgesellschafter Plastic Omnium besucht der Automobilzulieferer die IAA Mobility in München. Vom 6. bis zum 12. September zeigen die Modulspezialisten ihr breites Spektrum.

Das Unternehmen ist auf Modullösungen in der Automobilbranche spezialisiert. Vereinfacht gesprochen, werden aus vielen Einzelteilen Module entwickelt, die den Automobilhersteller-Kunden eine Vielzahl an Vorteilen bringen.

HBPO ist im Bereich hoch integrierter Frontend-Module Weltmarktführer. Die langjährige Erfahrung in der Modularisierung der Autofront setzen die Experten auch in anderen Modulen um. So gehören mittlerweile auch Cockpit-Module, Mittelkonsolen und eine Vielzahl aerodynamischer Lösungen für die Fahrzeugfront zum Portfolio. HBPO ist schon immer ganz nah an den Trends der Zeit und den Kundenwünschen dran gewesen. So bietet das Unternehmen nun auch Lösungen, die im Wandel der Automobilbranche – hin zu mehr Nachhaltigkeit und gleichzeitig hohem Mehrwert für den Endverbraucher – gefragt sind.

Auf der IAA zeigt HBPO sein Modularisierungs- und Integrationskönnen. In der Front-Modul-Studie sind die Ergebnisse aus Trend- und Vergleichsstudien zusammengeflossen. „Durch die Elektrifizierung der Fahrzeuge hat sich die Vorderwagen-Architektur komplett verändert. Dort, wo früher der Verbrennungsmotor war, ist nun mehr Platz für zusätzliche Lösungen“, erklärt Ralf Schmidt, Director Research & Development bei HBPO. Gleichzeitig sind die Fahrzeuge durch den Einsatz von Batterien schwerer geworden, was zu einer anderen Lastenverteilung – beispielsweise bei Unfällen führt.

Diesen Herausforderungen ist HBPO mit Kreativität und Konstruktionsfreude begegnet. „Wir haben durch sogenannte Crash-Boxen aus Kunststoff die Lastpfade anders aufgebaut. Dadurch verbessert sich das Verhalten der Front während eines Unfalls – was im Notfall schwere Personenschäden verhindern kann. Außerdem können wir nun beispielsweise einen zusätzlichen Stauraum im Vorderwagenbereich zeigen, der sowohl für unsere Automobilhersteller:innen als auch den Endverbraucher:innen viele Möglichkeiten bietet“, so Schmidt weiter.

Erstmals gezeigt werden auch die sogenannten Lid-Module, die den Ladevorgang für den Endverbraucher einfacher und auch sicherer gestalten können. Ein Elektrofahrzeug muss sehr viel öfter und länger geladen werden. Die Konstrukteur:innen bei HBPO haben deshalb nach Lösungen gesucht, wie die Klappe während des Ladens geschützt werden kann. Dank dem Einsatz verschiedener Kinematik-Lösungen ist es dem Unternehmen gelungen, dass die Klappen beispielsweise nach innen oder aber nach außen, oben öffnen. In beiden Fällen verbleibt sie eng an der Fahrzeugwand. Das verhindert Schäden an der Klappe selbst. Gezeigt werden außerdem unterschiedliche aerodynamische Lösungen, die zur Reichweitenerhöhung beim Elektrofahrzeug beitragen. Eine Variante bietet das Rollo – eine eigens entwickelte Idee von HBPO, die heute bereits in Serie ist. Aber auch verschiedene Luftklappenlösungen können zur Reichweitenerhöhung beitragen. „Die Fahrsituationen sind ganz unterschiedlich – und so unterschiedlich müssen auch unsere Lösungen agieren können. So ist es durchaus ein Unterschied, ob man einen Berg hochfährt oder in einer großen Stadt bei Stopp & Go unterwegs ist“, erläutert Ralf Schmidt weiter. So können die Luftleitsysteme durch kompletten Verschluss der Luftöffnungen für beste Aerodynamik sorgen – oder durch komplettes Öffnen für die maximale Kühlung der Batterieelemente. Eine weitere Möglichkeit wird durch einen einfach auszutauschenden Filter geboten – hier können zum Beispiel Feinstäube aus der Umgebungsluft gefiltert werden.

Zu finden ist HBPO vom 6.-12. September auf der IAA Mobility in München in Halle B3, Stand 20.