Frontend-Module – Wir geben Autos ein Gesicht

Rund 90 Millionen PKWs werden jährlich produziert – ein Drittel davon hat eine modularisierte Fahrzeugfront – ein Frontend-Modul (FEM). Wir sind der weltweit führende Anbieter für hochintegrierte Frontend-Module. Jedes sechste Modul der weltweiten Fertigung kommt aus einem HBPO-Standort. Wir bieten vom einfachen Montageprojekt bis hin zur Eigenentwicklung eine Bandbreite an unterschiedlichen Projekttiefen. Und auch unser Kundenspektrum ist breit: Wir beliefern Hersteller für Kleinwagen ebenso wie für SUV. Jeder Kunde hat andere Bedürfnisse – so gleicht kein Frontend-Modul einem anderen. Pro Frontend-Modul fertigen wir bis zu 15.000 unterschiedliche Varianten!

Was ist überhaupt ein Frontend-Modul?

Das Gesicht eines Menschen prägt sein Äußeres – beim Auto ist es genauso! Als Frontend-Modul-Spezialist bieten wir von HBPO individuelle Lösungen. Ein Frontend-Modul besteht aus bis zu 140 Einzelteilen mit mehreren tausend Varianten (Farbe, Materialien usw.). Unsere Kunden – alle namhaften Automobilhersteller – benötigen nur noch wenige Schrauben und Handgriffe, um das fertige Modul in der Serienfertigung anzubringen. Der Fertigungsprozess bei dem Automobilhersteller wird so schlank und effizient gehalten.

Alle Frontend-Module haben eines gemeinsam: den Montageträger. Dieser kann aus unterschiedlichen Werkstoffen bestehen – Leichtbauwerkstoffe wie Magnesium werden ebenso berücksichtigt wie die gängige Methode der Kunststoff-Metall-Hybrid-Technik..

Je nach Kundenwunsch und Anforderung werden am Montageträger befestigt:

  • Kühlkomponenten,
  • Luftsteuerungssysteme (z. B. Active Grille Shutter),
  • Hauptscheinwerfer und der
  • Stoßfängerüberzug.

Welche Anforderungen muss ein Frontend-Modul erfüllen?

Wie bei dem Menschen, zählen auch beim Frontend-Modul die inneren Werte. In der Entwicklung und Konstruktion spielen zentrale Fragen und Funktionen eine wichtige Rolle:

  • Gewährleistung der sogenannten Vorderwagensteifigkeit
  • Zugverbund zwischen den Komponenten eines Frontend-Moduls und dem gesamten Fahrzeug
  • Integration eines Crash Management Systems (CMS) mit Fußgängerschutz
  • Integration von Komponenten des Insassenschutzes
  • Integration von Licht- und Sichtfunktionen
  • Abdichtungsfunktion für Warmluft aus dem Motor
  • Luftführungsfunktion und die Regelung des Luftleitsystems

Diese Anforderungen an ein Frontend-Modul behalten unsere Entwickler und Konstrukteure während des gesamten Produktentstehungsprozesses im Blick. Die Abstimmung mit unseren Kunden ist in dieser Phase der Produktentstehung sehr eng.

Ein erster Konzeptentwurf der Fahrzeugfront kommt etwa drei Jahre vor Serienstart von unserem Kunden zu uns – oftmals in Verbindung mit den Informationen zum näheren Umfeld des Frontend-Moduls. Dann startet die Arbeit unserer HBPO-Entwicklung. In einem Lastenheft ist der gewünschte Leistungsumfang definiert, anhand dessen die Kollegen genau wissen, welche Anforderungen das fertige Modul erfüllen muss. Bis zur Serienreife findet ein enger Abstimmungs- und Entwicklungsprozess statt. Unsere Module werden bis zum Start of Production (SOP) stetig auf Herz und Nieren getestet – mittels Simulationsprogrammen ebenso wie beispielsweise im Windkanal oder auf einem Shaker-Test in Klimakammern.

Welche Vorteile bietet ein Frontend-Modul?

Unseren Kunden – alle führenden Automobilhersteller – bieten die Frontend-Modul-Lösungen aus unserem Haus viele Vorteile:

  • Fahrzeughersteller haben es in ihrer Serienproduktion mit unseren Frontend-Modulen leichter. Sie erhalten ein fertig montiertes Frontend-Modul, das unter höchsten Qualitätsansprüchen entwickelt, konstruiert, hergestellt und geliefert wird. HBPO übernimmt also neben der Montage auch die Logistik und Qualitätssicherung. Wir sind komplett verantwortlich für die Entwicklung und die Integration aller gewünschten Komponenten sowie für den Einkauf bzw. die Beschaffung aller Bauteile. Auch nach dem Start der Produktion sind wir weiter für unsere Kunden da und kümmern uns zum Beispiel um das Änderungsmanagement.
  • Automobilhersteller benötigen weniger Logistikflächen für die Lagerhaltung von Komponenten. Kapazitäts- und Flächengrenzen bei den bestehenden Kunden sprechen für die Unterstützung durch HBPO.
  • Frontend-Module unterstützen, die Montagelinie zu verkürzen und ermöglichen gleichzeitig, mehr Fahrzeuge innerhalb einer Stunde zu bauen. Wir liefern die fertigen Frontend-Module direkt zum Einbauzeitpunkt an die Fertigungslinie des Kunden – Just-in-Sequence.
  • Frontend-Module tragen dazu bei, das Gewicht des Fahrzeugs und damit den Ausstoß von CO2 zu reduzieren.